Lochhausen-Langwied

Lochhausen-Langwied

Lehnsherr:
Katharina von Habsburg

Clan:
Toreador

Bevölkerung:
ca. 15.000

Blutwert:

Ressourcen:


 

Die Großstadt scheint von Lochhausen aus weit weg zu sein: Der Stadtteil ist eher dörflich geprägt. Wahrscheinlich zieht es deshalb viele Menschen in das beliebte Wohnviertel, denn man ist hier relativ zentrumsnah und kann dennoch das Landleben genießen. Zudem befinden sich rund um Lochhausen viele schöne Naherholungsgebiete.

Die Besiedlung des Gebietes um das heutige Lochhausen erfolgte seit ca. 1500 v. Chr., wie Funde von Grabstätten und Bronzewaffen am Südende der Aubinger Lohe und an der heutigen Lochhausener Straße beweisen. Keltenschanzen bei Langwied und in der Aubinger Lohe, sowie römische Münzfunde lassen eine gewisse Siedlungskontinuität erkennen, wobei allerdings Zeugnisse von möglichen Bewohnern aus der Bajuwarenzeit fehlen, außer in Aubing (damals „Ubo“ genannt) oder Menzing (damals „Menzo“ genannt).

Urkundlich erwähnt wird der Ort Lochhausen erstmals um 950, als Bischof Lantpert von Freising die Orte „lohhusa“ (übersetzt „Häuser an der Lohe“) und Malching gegen einen anderen Besitz tauschte. Demnach muss der Ort schon zuvor Freisinger Eigentum gewesen sein. Die frühmittelalterliche Salzstraße von Salzburg nach Augsburg führte nachweislich über Langwied (um 1100 „lancwate“ genannt, für „lange Furt“) und Lochhausen.

Seit Ende des 11. Jh. ist ein Ortsadel in Lochhausen bezeugt, die „Maganus“ und die „Wichnant“.

Im 12. Jh. war Lochhausen im Besitz einer hochfreien Familie, deren Angehörige Vasallen der Grafen von Dießen-Andechs waren. Im Gefolge von Kaiser Barbarossa brachen sie zum Kreuzzug ins Heilige Land auf und kehrten vermutlich nicht zurück, denn nach 1190 gibt es keine Hinweise mehr auf sie.

Langwied wurde erstmals 1269/1271 als "Lanquat" erwähnt. Der Name Langwied bedeutet am langen Wald (althochdeutsch: daz witu = Holz, Wald). Die Endung quat in dem bis zum 15. Jahrhundert verwendeten Namen, könnte von waten kommen und eventuell auf eine Furt zum Durchwaten des Langwieder Baches anspielen.

1818 wurde die Gemeinde Langwied zusammen mit Lochhausen gebildet.

Im Jahre 1908 (26. Nov.) machte Leonhard Heigl aus Lochhausen, Knecht an der Heitmeierschen Bahnhofwirtschaft, einen bedeutenden Münzfund. Beim Ackern stieß er in ca. 10 cm Tiefe auf einen zerbrochenen Topf mit etwa 1700 römischen Kaisermünzen. Es waren versilberte Kupfermünzen, geprägt in der Zeit von 260 bis 310 n.Chr., nach

Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde mit Vertrag vom 29. August/2. September 1941 in die Stadt München eingemeindet.