Lehen Münchens

Als Fürst von Bayreuth die Macht in München und den Oberbayrischen Landen an sich riss, besann er sich auf ein wohlbekanntes und ebenso verdientes Konzept. Die Vergabe von Lehen an getreue Untertanen zum Schutz seines Landes und seiner Macht und Autorität als Fürst. 

Prinz Ebner war vor Ferdinand von Bayreuth der letzte Fürst Münchens der Neuzeit, der ein solches Konzept (wenn auch abgewandelt) in München etablierte. 

Die Lehensherren sind verpflichtet ihre vom Fürsten anvertrauten Lehen vor Gefahren zu schützen und dafür Sorge zu tragen, dass die Beute die in ihnen lebt nicht dezimiert wird.
Jeder Lehensnehmer hat die Pflicht die Gesetze des Fürsten in seinem Lehen durchzusetzen. Im Gegenzug ist er souverän in der Vergabe des Gastrechtes (auf Zeit oder bis zu einer anderslautenden Anweisung des Fürsten) und der Gewährung des Jagdrechtes (auf Zeit oder bis zu einer anderslautenden Anweisung des Fürsten) in seinem jeweiligen Lehen.
Ferner wurde durch Fürst Ferdinand von Bayreuth verfügt, dass, wer sich Lehensherr zweier oder mehr Lehen nennen darf der Primogen seines Blutes zu München wird. Eine große Ehre, da Primogene direkte Audienzen beim Fürsten erhalten und Anträge, Beschwerden und Anliegen an den Fürsten herantragen dürfen. Auch ist es möglich einem Anliegen durch mehrere Lehensstimmen Nachdruck und eine hohe Gewichtigkeit für den Fürsten zu verleihen. (Die Lehensstimmen können auch von anderen Lehensherren kommen, die ebenfalls dieses Anlegen mitvertreten möchten)
München und die oberbayrischen Lande sind in 22 Lehen aufgeteilt. Zu jedem Landlehen gehört ein jeweiliges Stadt- oder Präsenzlehen. Diese Aufteilung ist auf die Feudalzeit des Mittelalters aber auch der Renaissance zurückzuführen, wo ein jeder Lehensherr ein repräsentatives Anwesen in der Stadt des Fürstentums besaß. Das Präsenzlehen steht vorn an, das Landlehen wird nachrangig genannt, so z.B. Au & Haidhausen (Präsenzlehen) zu Starnberg (Landlehen)

Als sich Albert Spatz, der Ancilla des Fürsten Ferdinand von Bayreuths am 10.10.2014 zum Fürsten Oberbayerns ausrief, beschränke er damit die Lehnsherren und ihre Ländereien. Sie mussten sich entscheiden. Die einen behielten ihre stätischen Lehen, und gelobten damit ihrem Fürsten Ferdinand von Bayreuth weiterhin die Treue, während die anderen sich dem neuen Fürst Albert Spatz zuwandten und die Ländereien Münchens als neue Heimat erwählten. So begab es sich das sich die Lehen des Fürsten Bayreuths nur noch auf die Stadt bezogen, die einzigen Ausnahmen hiervon war Starnberg und Ebensberg. 

Nachdem die münchner Bürger die Melitia Angelorum (eine Militante Gruppe der Heiligen Inquisition) im Krieg 2015 bis 2016 schlagen konnten wurde klar, dass die Melitia Angelorum, die Domäne des Albert Spatz mit ins Chaos gestürzt hatte und Ihre Bürger im besten Falle fliehen konnten. Albert Spatz selbst der aus der Gefangenschaft gerettet werden konnte fand den Weg zurück in die Arme seines früheren Herren und Ferdinand von Bayreuth übernahm seine Ländereinen wieder. Ob er das vorhereige Lehnsrecht wieder in alter Form einfüht ist allerdings noch offen. 

--Siehe auch Regelwerk zu den Lehen--

 

 

Lehnsherren auf einen Blick

Datei "Lehensliste Feb 2017.pdf"