Untergiesing & Harlaching

Lehnsherr:
Marius Weissfell

Clan:
Gangrel

Bevölkerung:
ca. 51.000

Blutwert:
●●

Ressourcen:


 

Prägend für Untergiesing ist sein langjähriger Status als Arbeiterviertel mit bezahlbaren Mieten, der sich aber im Laufe der letzten Jahre mehr und mehr geändert hat. Mit der Auenlandschaft an der Isar hat das Stadtviertel eine wuderschöne Naturoase.

Untergiesing entstand im Gegensatz zu Obergiesing zum größten Teil erst im 19. und 20. Jahrhundert. Vorher war seit dem 15. Jahrhundert nur der Auwald, die Lohe, besiedelt, außerdem gab es einzelne Bauwerke, vor allem Mühlen, entlang des Auer Mühlbachs.

Bis zur Neugliederung der Münchner Stadtbezirke von 1909 waren Unter- und Obergiesing eine Einheit und bildeten die Landgemeinde Giesing. Zuvor war der Name Untergiesing für die Siedlung unterhalb des Nockherbergs gebräuchlich, die vor der Eingemeindung nach München zur Gemeinde Au gehört hat.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes Harlaching findet sich um 1150 als „Hadaleichingen“. Der Name deutet auf einen (erschlossenen) Personennamen „Hadaleih“. Es wird vermutet, dass um 600 ein germanischer Sippenchef die Ansiedlung gegründet oder übernommen hat, die seither seinen Namen trägt.

Der alte Ortskern lag um das St.-Anna-Kircherl am Harlachinger Berg, das 1186 erstmals als zum Kloster Tegernsee gehörig schriftlich verbürgt ist. Am 1. Oktober 1854 wurde das Gebiet mit etwa 50 Einwohnern und seinen schon damals beliebten Ausflugszielen wie der Menterschwaige als Stadtteil nach München eingemeindet

Ab etwa 1900 begann eine zunehmend rasante Bautätigkeit auf den ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen. 1911 wurde zudem in den Isarauen der Tierpark Hellabrunn eröffnet, der weitere Besucher anzog. Alt-Harlaching mit Menterschwaige ist heute ein aus der Gartenstadtidee entstandenes, weiträumiges und repräsentatives Villenviertel mit den höchsten Mietpreisen in München, die Grenze zum ebenfalls zunehmend dichter bebauten Alt-Harlaching verwischt.