Solln & Forstenrieder Park

Lehnsherr:
Staubkind Stiefelstecher

Clan:
Gangrel

Bevölkerung:
ca. 51.000

Blutwert:
●●

Ressourcen:

Solln ist der am höchsten gelegene Stadtteil Münchens. Der Warnberg stellt die größte natürliche Erhebung in der bayerischen Landeshauptstadt dar. Der Kern Sollns ist dörflich geprägt, die Villenviertel um die Ludwigs- und Wilhelmshöhe gehören zu den schönsten Wohngegenden Münchens. In der Parkstadt hingegen dominieren größere Wohneinheiten das Bild.

Solln wurde erstmals 1005 in einer Urkunde des Klosters Benediktbeuern unter dem Namen Solon erwähnt, was Suhle bedeutet und wohl auf Wasserlachen in der Umgebung hindeutet, in denen sich Wildschweine suhlten.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Solln 1632 nach dem Einmarsch Gustav Adolphs in München von den schwedischen Truppen verwüstet. Die Kirche blieb verschont, da sie von den Soldaten als Pferdestall benutzt wurde. Bei der Sendlinger Mordweihnacht 1705 machten die Aufständischen in Solln halt und dort erreichte sie die Nachricht, dass ihr Vorhaben verraten worden war. 1715 legte der bayerische Kurfürst Max Emanuel den großflächigen Hirschjagdpark an, zu dem auch ein westlicher Teil Sollns gehörte und der bis 1745 bestand. 1818 wurde aus dem Dorf Solln und der Einöde Warnberg die Gemeinde Solln gegründet.

Bis zum letzten Viertel des 19. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung nur langsam zu. Dies änderte sich mit dem Bau der Isartalbahn 1890, die einen Haltepunkt Prinz-Ludwigshöhe hatte, wodurch neben dem Isartal auch das Dorf Solln zu einem beliebten Ausflugsziel der städtischen Bevölkerung wurde.Die Lebensweise der städtisch geprägten Bewohner der Villenkolonie unterschied sich aber deutlich vom immer noch dörflich geprägten Dorfkern. Insbesondere wohnten Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche bekannte Künstler in der „Künstlerkolonie“.

Am 1. Dezember 1938 wurde Solln nach München eingemeindet.