Der Rat und die Primogene

Der Rat der Primogene war lange Zeit in München nicht präsent und wurde erst von Fürst Ferdinand von Bayreuth wieder ins Leben gerufen. Getreu dem Ausspruch des Fürsten: „Lasst die Alten beobachten und die Jungen sich beweisen, dass sie sich würdig zeigen alt zu werden.“ Wird die Ehre des Sitzes im Rat der Primogen nicht automatisch dem ältesten Mitglied eines Clans der Domäne zuteil sondern dem würdigsten. Demjenigen der sich in seinem Clan beweisen kann. Fürst Bayreuth verfügte zudem, dass auch derjenige einen Sitz im Rat der Primogene erhält, der über die meisten Lehen für seinen Clan verfügt. Ein Schachzug um sich zudem die Loyalität der Primogene zu sichern.

Die Primogene verfügen nicht über einen eigenen Rat als Institution im herkömmlichen Sinne. Ein Primogen verfügt allerdings oftmals über ein oder mehr Lehen und ist damit Teil des Lehnsherrenrates welcher dem Fürsten beratend und in vielen Fällen auch als entscheidendes Gremium zur Seite steht. Den Vorsitz über diesen Rat hat der Senneschall der Domäne inne. Dieser ist in ihm aber nicht stimmberechtigt sondern sitzt ihm lediglich vor.