Neuhausen & Moosach

Lehnsherr:
Manfred Kornheyde

Clan:
Nosferatu

Bevölkerung:
ca. 110.000

Blutwert:
●●●

Ressourcen:


 

Neuhausen ist ein hochwertiges und grünes Wohnviertel mit mehreren Gesichtern: bürgerliche und proletarische Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt liegen hier eng an eng beieinander.

Moosach ist ein Stadtteil, in dem es viel zu entdecken gibt: Mit der Borstei steht hier eine der interessantesten Wohnanlagen Münchens und das Olympia-Einkaufszentrum ist ein Tempel für Shoppingfreunde. Der St.-Martins-Platz mit dem Pelkovenschlössl ist das kulturelle Zentrum des Stadtteils, in dem sich mit dem Hochhaus „Uptown München“ das zweithöchste Gebäude der bayerischen Landeshauptstadt befindet.

Eine fast ununterbrochene Kette von frühgeschichtlichen Funden lässt den Schluss auf eine kontinuierliche Besiedelung seit 4000 Jahren bis zu der jüngeren Steinzeit zu. Moosach zählt somit zu den ältesten Orten rund um bzw. in München. Die erste urkundliche Erwähnung datiert vom 4. Juni 807. Schon vor 1315 wurde die St.-Martins-Kirche in Moosach erbaut. Um 1700 wurde die Röth-Linde, Münchens ältester Baum, gepflanzt.

1717 errichtete Kurfürst Max Emanuel die Fasanerie, ursprünglich ein Forsthaus zur Fasanenaufzucht, In den 1960er-Jahren wandelte der Freistaat Bayern das Gebiet in einen Park um.

1818 kam Nederling im Zuge der Gemeindebildung zur Gemeinde Moosach. Der Ort Moosach war bis zum 30. Juni 1913 eine selbständige Gemeinde und wurde bei seiner Eingemeindung ein Teil Stadtbezirks Neuhausen-Moosach.

Die städtebauliche Entwicklung in Moosach begann im Wesentlichen erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und kleinere Mietshäuser (freifinanziert, öffentlich gefördert und genossenschaftlich) machen Moosach heute größtenteils zu einem Stadtteil mit geringerer Wohndichte, als in den innenstädtischen Bereichen vorzufinden. Bedingt durch eine intensive Erschließung der noch verfügbaren Bauflächen steigt die Bevölkerungsdichte auch in den Bereichen Moosachs deutlich an. Nach Osten zu verdichtet sich die Bebauung mit der Olympia-Pressestadt und mit Wohnanlagen aus der Zwischenkriegszeit. Bemerkenswert ist die zwischen 1924 und 1930 errichtete Mustersiedlung Borstei in der Südost-Ecke des Bezirks.

1972 wurde westlich der Landshuter Allee die Olympia-Pressestadt für die Olympiade errichtet. Das dortige Hochhaus Riesstraße 82 ist mit 83 Metern Höhe das momentan 12. höchste Gebäude in München. Von 2001 bis 2004 wurde der Komplex Hochhaus Uptown München errichtet, mit 146 Metern Höhe nach dem Olympiaturm das zweithöchste Gebäude der Stadt.

Durch den Zuzug von Angehörigen der Mittelschicht nach Moosach, wo traditionell eher Kleingewerbetreibende, Arbeiter und einfache Angestellte lebten, stellt sich die Sozialstruktur heute ausgeglichener dar. Nach der Stellung im Beruf dominieren Angestellte und Beamte unter den Erwerbstätigen. Die Haushaltsstruktur wird noch deutlich von Familien mit Kindern geprägt; entsprechend unterrepräsentiert sind Einpersonen-Haushalte.